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Run Killarney

Running
Nach den Erfahrungen des Weinstrassen Halbmarathon war es nur die logische Folge, dass ein weiterer Halbmarathon folgen musste. Und was bietet sich hier an? Die grüne Insel. So hatte ich mich mit zwei Mitstreitern und einer sehr netten Unterstützung für den Run Killarney entschieden, ein Teilstück des Ring of Kerry. Profil: Abwärts (so hatte uns Mr. R. auch als "Palatinate Downhill Pinters getauft, ich glaube, da mache ich mit ein T-Shirt).
Also Sachen gepackt, von Frankfurt-Hahn nach Kerry Airport, zugegeben mit Holzrädern wäre die Landung genauso "sanft" gewesen.
Nach Tagen intensiven Trainings war also am 19.07. Abflug.
Running Day: Am 22.07. sollte es losgehen (für uns schon um 5.20 Uhr...uuups): Der Bustransfer ging ziemlich reibungslos, wenn man bedenkt, dass ca. 1500 Läufer zum Molls Gap gebracht werden müssen, was ja doch ziemlich genau 21,2km vom Gleneagle Hotel ( dem Ausrichter und späteren Ziel) weg war.
Angekommen mussten wir feststellen, dass die irische Brise da oben uns doch etwas erschaudern lies. Und das bei zarten 14° (gefühlt -30). Egal, warten auf den Startschuß...
Startschuß...und hier meine Eindrücke, jetzt, da ich wieder am heimischen PC sitze ;-)
Der Wind hat nach den ersten Metern nachgelassen und mir wurde gleich warm. Die ersten Kilometer waren überwältigend: Von dem Lindwurm, der sich über den Ring Of Kerry schlängelte bis zur absolut geilen Aussicht. Eindrücke, die ich ein Leben lang nicht vergessen werde.
Leider fühlte ich mich schon im Vorfeld nicht so recht fit, so dass es mir schwerfiel, das Tempo zu halten, dass ich in heimischen Gefielden laufen kann.
Nach ca. 8 km ging es mir schon so, wie normalerweise 17 km durch den Pfälzerwald. Und es waren noch mehr als 10km vor mir. An ein "normales" Laufen war nicht mehr zu denken, zumal es auch nicht mehr so schön abwärts ging (mit mir allerdings schon).

Leider musste ich an den Versorgungsstellen ein Päusschen einlegen, das Laufrudel verließ nun die Strasse und es ging durch die Muckross Gardens. Einserseits wunderschön, andererseits konnte ich das nicht so genießen, weil ich intensiv mit mir beschäftigt war. Irgendwann konnte ich in der Ferne die Zielansage hören. Noch ca. 3 Kilometer trennten mich vom Ziel. Aufgeben? Niemals. Mittlerweile wurde es auch muskulös problematisch ( Gruß an die Gesäßmuskeln). Aber es war ja bald geschafft.
Dass mir öfters Läufer im Vorbeirennen auf die Schulter geklopft haben, hatte dann doch noch Kraftreserven freigegeben...
Ziel, jaaaa gschafft! Eine Erleichterung für Körper und Seele. Meinen zweiten Halbmarathon gefinished. Geil, trotz aller Strapazen!
Fazit:
Ein unglaublich schoner Lauf, trotz allen Widirigkeiten meinerseits. Was ist bei mir falsch gelaufen?
  • - War wohl doch keine gute Idee, eine Woche vorher in Balingen das Bang Your Head zu feiern
  • - Zwei Tage vorher 25 km zu radeln
  • - Murphys statt Isostar
Was lerne ich daraus? Nix, denn ich habe es überlebt und es hat tierisch Spass gemacht, auch dank meines Teams!
Und der Dingle Halfmarathon steht auch schon auf der Liste...

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